Es ist für uns wichtig, vorhandene positive Bindungen im Lebensumfeld der Kinder und Jugendlichen in den Hilfeprozess zu integrieren und damit Lebensbedingungen insgesamt zu verbessern.
Unsere Hilfsangebote sind am Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe orientiert. Wir wollen die Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien in die Lage versetzen, als mündige Bürger in Selbstverantwortung ihre Rechte und Pflichten wahrzunehmen sowie Verantwortung – mit Toleranz und Solidarität gegenüber anderen – zu übernehmen.
Respekt, Wertschätzung und Verbindlichkeit sind die Grundlagen um Potentiale zu aktivieren, passgenaue Lösungen zu entwickeln und selbständiges Handeln zu erweitern. Bedarfs- und ressourcenorientiertes Arbeiten ist die Grundlage unserer pädagogischen Intervention sowie die Einbindung der Familie in deren Lebenswelt.
Es ist uns wichtig, die Einzigartigkeit des Einzelnen, sein Recht auf freie Entfaltung und Individualität im Rahmen der eigenen und gesellschaftlicher Grenzen und Möglichkeiten anzuerkennen und zu fördern. Dabei möchten wir realistische Lebensbezüge vermitteln, vorhandene Ressourcen entdecken und aktivieren und möglichst jedem Kind seine Familie erhalten oder auch (wieder-) entdecken helfen.
Unsere gesamte Arbeit dient dem Wohl des bei uns betreuten jungen Menschen: dieser verdient die bestmögliche Förderung seiner Entwicklung und Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit (§ 1 Abs. 1 SGB VIII). Die Hilfe sollte daher den höchstmöglichen Nutzen für das Kind haben, also wirksam, effizient und nachhaltig sein. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möchten wir durch Transparenz, regelmäßigen Kontakt, eindeutige Absprachen und klare Zielvereinbarungen fördern.
Erziehung ist immer Beziehung; Sozialarbeit ist immer Beziehungsarbeit. Die grundlegende Voraussetzung für unsere Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen stellt das Beziehungsangebot des Pädagogen dar, das Verlässlichkeit, Ehrlichkeit, Empathie und Authentizität vermittelt. So kann sich eine tragfähige Arbeitsbeziehung entwickeln als Basis für das Gelingen einer Maßnahme.
Veränderung kann stattfinden, wenn ein Mensch oder ein System ausreichend zur Veränderung angeregt wird. Letztlich entscheidet die betreffende Person oder das System, ob die Intervention unserer Arbeit ausreichend anregend für eine Veränderung ist und in welcher Form sich die Veränderung gestaltet.
2013 –
Gründung von Veritas
Am 01.07.2013 gründeten Max Kappelmeier und Nadine Hachenberg Veritas. Der erste Standort befand sich in der Aubachstraße 71 in Niederbieber. Bereits im Oktober 2013 kamen die ersten Mitarbeitenden hinzu.
2015 –
Erste eigene Wohngruppe
Mit dem Erwerb eines Dreifamilienhauses mit Büro in Oberbieber wurde die erste eigene Wohngruppe eröffnet. Sie bot sieben Plätze für männliche Bewohner und war ein wichtiger Schritt im Aufbau des stationären Bereichs.
2019 –
Neuer Standort in Niederhofen
Durch den Erwerb eines Zweifamilienhauses in Niederhofen entstand ein weiterer wichtiger Standort. Die Räume werden unter anderem für Büroarbeit, Teamsitzungen, Umgangskontakte, Familiengespräche und als Anlaufpunkt für Mitarbeitende genutzt.
Ab 2020 –
Weiterer Ausbau der Angebote
Veritas wächst fachlich und organisatorisch weiter. Neue Aufgabenfelder, Integrationskräfte, interne Strukturen, Dokumentation, Fuhrpark und Verwaltung werden Schritt für Schritt ausgebaut. Auch Fortbildungen, Schulungen und fachliche Spezialisierungen gewinnen zunehmend an Bedeutung.
2023 –
Zehn Jahre Veritas
Veritas blickt auf zehn Jahre Kinder- und Jugendhilfe zurück. Die ersten Mitarbeitenden feiern ihr 10-jähriges Dienstjubiläum. Für Veritas ist das ein wichtiges Zeichen für Kontinuität, Verlässlichkeit und gewachsene Zusammenarbeit.
2025 –
Weiterentwicklung zur GmbH
Aus der bisherigen Gesellschaftsform entsteht die Veritas Kinder- und Jugendhilfe GmbH. Im Zuge dieser Weiterentwicklung wird Johannes Schäfer Geschäftsführer. Gleichzeitig schafft Veritas durch den Erwerb weiterer Immobilien die Grundlage für neue Wohngruppen und zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten im stationären Bereich.
Heute –
Gewachsener Träger der Kinder- und Jugendhilfe
Heute ist Veritas ein gewachsener Träger mit ambulanten und stationären Angeboten, mehreren Standorten und einem Team, das Kinder, Jugendliche und Familien im Alltag begleitet. Die fachliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden, regelmäßige Schulungen, klare Strukturen und eine verlässliche Organisation bleiben dabei wichtige Grundlagen der Arbeit.
